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Sehenswürdigkeiten
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Die Gemeinden der Dolmar-Region bieten Touristen und Gästen vielfältige Sehenswürdigkeiten:  

 bogenbrcke.jpg
Bogenbrücke in Schwarza

Auf den Seiten der einzelnen Orte und in der Tourist-Information Kühndorf des DOLMAR KulTour e.V. erfahren sie mehr!

Christes


kirche_wolke.jpgIn Christes findet der Tourist die Dorfkirche, eine dreischiffige Basilika, auf dem Lindenhügel. Erbaut wurde sie 1443 und trägt den Namen „Unserer Lieben Frauen“.
In der Marienkapelle innerhalb der Kirche zeigen Fresken die ihr Kind stillende Mutter Christi, die von Engeln gekrönt wird, sowie zehn weitere heilige Frauen.
Erwähnenswert ist eine auf Holz gemalte Krippenszene aus dem Jahr 1688 an einer der Säulen auf der rechten Seite.
Meist verstellt von einer Sitzbank, befindet sich in Bodennähe eine weitere Besonderheit, ein sogenanntes Sakrarium. Nach dem Gebrauch und der Reinigung der Altargeräte wurde das dafür verwendete Wasser durch eine Öffnung in der Kirchenmauer nach draußen in den Erdboden geleitet.
Der historische Ortskern mit der Basilika auf dem Lindenhügel ist seit 1992 denkmalgeschützt.

Das Wildgehege ist landschaftlich besonders schön gelegen. Auf einer großen Fläche sind Muffel- und Dammwild in einem eingezäunten Gehege untergebracht. Die in diesem Gehege lebenden Tiere (ca. 50) können von außen gefüttert werden. Hinweise zur Fütterung findet man an einer vor dem Gehege angebrachten Tafel.

Dillstädt

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Ende der neunziger Jahre entstand die Heimatstube Dillstädts. Zu sehen sind die verschiedensten Werkzeuge und Gegenstände des täglichen Lebens aus vergangenen Zeiten. Die ausgestellten Stücke wurden mühevoll zusammengetragen und mit viel Aufwand restauriert. Durch das Engagement von Frau und Herrn Gaßert ist es möglich, dass sich heute Besucher an der Ausstellung erfreuen können.
Interessierte wenden sich wegen Terminabsprache bitte an:
Frau Waltraud Gaßert
Tel. 036846/60337
oder 036844/4029

kirche_dillstaedt.jpgDie Kirche zu Dillstädt in Thüringen feierte 1993 ihr 400. Jubiläum. Ein auf der Südseite des Schiffes freigelegtes Weihekreuz aus Kalkstein ist Zeuge dieser geschichtlichen Ereignisse.

Warum Dillstädt eine "Insel" hat!? Zur Insel, welche sich im Unterdorf befindet, kam Dillstädt in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Entstehung hängt mit dem Bau der Obermühle zusammen. Um die Obermühle mit Wasser versorgen zu können, wurde zeitgleich mit der Errichtung der Mühle der Mühlgraben angelegt. Dieser wurde mittels eines Wehres, mit Wasser aus der Hasel gespeist und mündete etwa in Ortsmitte, in Höhe der alten Schmiede, wieder in die Hasel. Dadurch war ein kleiner Teil des Ortes nunmehr von der Hasel auf der einen Seite und dem Mühlgraben auf der anderen Seite von Wasser umgeben. Von den Dorfbewohnern wurde dieser Teil "Die Insel" genannt. Durch das Zuschütten des Mühlgrabens verlor dieser Ortsteil Dillstädts seinen Inselcharakter.
Geblieben ist die heute noch gültige, nicht nur postalische, Ortsbezeichnung "Insel".

Kühndorf


Johanniterburg
jhbgrautne.jpgUm 1150 wurde durch die Herren von Kühndorf eine Burg in Kühndorf gebaut.
Über die Jahrhunderte wechselten die Burgherren mehrfach, bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts die Johanniterburg in privaten Besitz überging.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wird die Burg als Unterkunft für Flüchtlinge und Vertriebene genutzt und wird Eigentum der Gemeinde.
Erst
zum Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Außenbereich begonnen, die bis 1992 andauern.
Im Jahr 1991 geht die Burg wieder in private Hände und wird in kleinen Schritten saniert und bewohnbar gemacht.
Zur 1200-Jahrfeier Kühn
dorfs wird die Burg erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Ausführliche Informationen zur Geschichte der Burg finden Sie unter: www.voneichborn.de

Friedhofskirche Fotos: T. Zier
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Bis Anfang des 17. Jahrhunderts befand sich der Friedhof an der Dorfkirche, doch ein Jahrhundert später wurde der bisherige Friedhof zu klein, deshalb wurde er verlegt. Am neuen Standort baute man die Friedhofskirche für Trauergottesdienste.
Seid dem 18. Jahrhundert sind an Brettern auf den Emporen handschriftliche Vermerke über Verstorbene zu finden. Zum Gedenken hängen Totenschreine und Totentafeln an den Wänden und der Empore.
Um die Gegenstände der Bestattungskultur unserer Vorfahren zu erhalten wurde Mitte der neunziger Jahre in der Kirche ein Friedhofsmuseum eingerichtet.
Das Museum beherbergt Exponate welche sich mit dem Thema Tod und Bestattung beschäftigen bzw. den Umgang mit diesen Themen in vergangenen Zeiten darstellen.
So sind z.B. kunstvolle Grabkreuze, Totenschreine und Gedenktafeln zu sehen.
Dieses Zeitzeugnis dürfte wohl einzigartig in der näheren und weiteren Umgebung sein.
Eine Besichtigung der Sammlung und der Kirche ist auf Voranmeldung möglich:
Telefon: 036844 - 30930

Heimatstube
Der Besucher kann eine Reise in die Zeit unserer Großmütter bzw. die Zeit der Kindheit unternehmen.
Zu sehen ist eine komplett eingerichtet Wohnung, mit Wohnzimmer, Elternschlafzimmer, Kinderzimmer und Küche.heimatstube.jpg
Dem Besucher wird der Eindruck vermittelt, dass die Bewohner im nächsten Augenblick durch die Tür kommen. Es werden Gegenstände des täglichen Lebens gezeigt.
Die Bilder an der Wand und die Fotoalben laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein.
Im Kinderzimmer können große und kleine Kinder auf Entdeckung gehen, wunderschönes Spielzeug ist zu sehen und ein "Schreibtisch" aus Großmutters Zeiten.
In der Küche finden Sie Gegenstände des täglichen Lebens, so auch Kuchenbleche auf denen im Backhaus des Ortes die Kuchen gebacken wurden.
Das einzige noch erhalten Backhaus wird noch heute zum alljährlichen Backhausfest, in den Sommermonaten, genutzt. Es gibt dort Zwiebelkuchen, nassen Obstkuchen, Brot, und Pizza.
So leben alte Bräuche weiter!

Metzels


Kirche St. Nikolai
kirche_metzels.jpgIm Jahr 1583 wurde die Kirche, laut Jahreszahl im Türbogen der Nordtür, erbaut. Einhundert Jahre später wurde die Kirche um ein Stockwerk erhöht, um eine zweite Empore zu gewinnen. Mit der Errichtung einer neuen Turmspitze im Jahr 1880 erhielt die Kirche das gegenwärtige Aussehen. In der Kirche steht eine Christusfigur aus dem Jahre 1490.

Die Oberwallbachsmühle
Anfang des achtzehnten Jahrhunderts wurde die Oberwallbachsmühle erbaut. Sie war ein Komplex aus Mühlengebäude und Drei-Seiten-Hofanlage. Mehr als 150 Jahre wird die Oberwallbachsmühle entsprechend ihrem Namen als Mühle genutzt, der damalige Besitzer gab den Mühlenbetrieb aus gesundheitlichen Gründen auf. Mitte der neunziger Jahre wird die Gemeinde Meztels Besitzer der Mühle, 1995 erwerben die Waldbesitzer der Forstbetriebsgemeinschaft Metzels-Wallbach das Mühlengebäude und die Außenanlagen. Die Drei-Seiten-Hofanlage erwirbt ein Jagdpächter. Fast fünf Jahre dauert die Sanierung der Mühle, der Bruch des Mühlrades vereinfachte die Sanierung nicht gerade. Nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten wurde die Oberwallbachsmühle im neuen Jahrhundert eröffnet. Sie wird nun als Pension betrieben und lockt viele Erholungssuchende an.

Rohr

Michaeliskirche
kirche_innen_rohr.jpgDie Kirche der Gemeinde Rohr wurde zwischen 815 und 824 als Benediktiner-Klosterkirche erbaut.Über zweihundert Jahre wurde sie bis zur Auflösung des Klosters als Klosterkirche genutzt, danach diente sie als Pfalzkapelle der sächsischen Könige.
In einer fünfzigjährigen Bauperiode erfuhr die Kirche Veränderungen welche sie schließlich zur Dorfkirche machten. Trotz der baulichen Veränderungen ist das Kirchenschiff mit der Krypta der einzige Monumentalbau im östlichen Deutschland. Damit besitzt der kleine Ort Rohr ein architekturgeschichtliche Kostbarkeit von Bedeutung.
Für Besichtigungen und Führungen in der Michaeliskirche, der Hallenkrypta und dem Kirchenmuseum Rohr wenden Sie sich bitte an:
Frau MüllerTelefonnummer: 036844-30654 oder per e-mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Nähere Informationen zur Geschichte und Veranstaltungen: www.kirche-rohr.de

Schwarza


jüdischer Friedhof zu Schwarza
jdischer_friedhof.jpgDer auf dem Linderrain gelegene Friedhof besteht seit dem Ende des 17. Jahrhundert, diese Aussage stützt sich auf den ältesten lesbaren Grabstein aus dem Jahr 1693. Die ursprüngliche Größe des jüdischen Friedhofes ist nicht bekannt, da er lange Zeit ungepflegt war. Die letzte Beisetzung fand 1936 statt.

Schloß Das Schloß von Schwarza in der Ortsmitte und ist eine alte Wasserburg d.h.: sie war ursprünglich von allen Seiten mit einem Wassergraben umgeben. Das Jahr der Erbauung des Schloßes ist leider nicht bekannt. Es wird vermutet das der älteste Teil aus dem 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die nachfolgenden Baumaßnahmen ließ um 1535-1538 Graf Albrecht ausführen. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte es den Grafen von Henneberg, nach dem Tod des letzten Henneberger Grafen der Römhilder Linie kam es aber in den Besitz der Grafen von Stolberg. Die Besitzer wechselten nun häufig. Seit Anfang der neunziger Jahre gehört das Schloß einem Investor aus dem Westteil der Bundesrepublik. Das alte Schloß steht nun schon viele Jahre leer und ist nicht für Interessierte zugänglich. So gehen mit der Zeit Zeugen der Geschichte verloren.

kirche_schwarza.jpgKirche
Der klassizistische Bau wurde 1788 errichtet. 1967/68 wurde das Innere des Kirchenschiffes nach Osten ausgerichtet und umgestaltet. Die Wiedereinweihung war am 1. Advent 1968. Seitdem trägt die Kirche den Namen „Osterkirche Schwarza“.

Utendorf


kirche_ii.jpgDie Kirche von Utendorf thront beschützend auf einem Hügel und wurde im Jahr 1821 neu erbaut, nachdem die frühere Kirche zusammenstürzte. Dieses geschah unmittelbar nach Beendigung eines Gottesdienst. Das neue Gotteshaus wurde auf den alten Grundmauern der Kirche und des Turmes errichtet. Es sind noch Reste der ehemaligen Wehrmauern und des Torhauses des Kirchhofes erhalten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Oktober 2009 )
 
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